„Systemsprenger – Alternative Geschäftsmodelle“ – der diesjährige Titel der Bezirkswerkstatt der AKBW, die am vergangenen Freitag in Ulm bei ap35 stattfand, hat nicht zu viel versprochen: Die aktuellen Rahmenbedingungen setzen Planerinnen und Planer zusehends unter Druck – Projekte werden komplexer, Margen befinden sich im Abwärtstrend, qualifizierte Mitarbeitende sind schwer zu gewinnen und zu halten, die Frage der Nachfolge rückt immer stärker in den Fokus. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Effizienz, und Wirtschaftlichkeit. Gestalterische Qualität bleibt dabei meist auf der Strecke. Vor diesem Hintergrund stellt sich nicht nur die Frage, wie alle am Bau Beteiligten effizienter arbeiten können, sondern vor allem, ob die bestehenden Strukturen und Geschäftsmodelle zukunftsfähig sind. Welche Veränderungen sind für eine nachhaltige Weiterentwicklung notwendig? Welche Geschäftsmodelle können eine zentrale Rolle spielen? Unsere Bezirkswerkstatt 2026 setzte genau hier an. Unter dem Titel SYSTEMSPRENGER gab es Impulsvorträge und interessante Workshops, die Impulse lieferten, strategisch weiterzudenken und neue Handlungsspielräume zu erkennen. Cooles Format – wir kommen gerne wieder!